Das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) regelt die Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern. Es fußt auf der Richtlinie 2003/59/EG, ist am 1. Oktober 2006 in Kraft getreten und verpflichtet seit 10. September 2008 alle gewerblich tätigen Busfahrer und seit 10. September 2009 alle gewerblich tätigen Lkw-Fahrer alle 5 Jahre an einer Weiterbildung teilzunehmen.

Die Fahrer müssen die Weiterbildung im Inland oder in dem EU-Mitgliedsland erwerben, in dem sie beschäftigt sind. Der Umfang beläuft sich auf 35 Stunden Schulung in Einheiten von mindestens 7 Zeitstunden. Es gibt in der Weiterbildung keine Prüfung. Als Nachweis der Weiterbildung wird dem Fahrer, wenn er die entsprechenden Teilnahmebescheinigungen vorlegt, die Schlüsselzahl 95 in den Kartenführerschein eingetragen.

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Die erste Weiterbildungsfrist nach BKrFQG ist für Busfahrer bereits am 09. September 2013 abgelaufen. Für Lkw-Fahrer läuft die Frist dieses Jahr, also am 9. September 2014 ab. Niemand kann momentan verbindlich vorhersagen, wie viele Fahrer dieses Jahr noch geschult werden müssen. Die Zahl ist groß, seitens der Behörden rechnet man mit Ablauf der ersten Weiterbildungsperiode mit einem "Weiterbildungsstau". Für Fahrschulen, die sich in die EU-BKF-Weiterbildung investieren möchten, ist dieser Stau eine große Chance, alternative Geschäftsfelder zu erschließen. 

Welche Inhalte Ausbilder in der Weiterbildung zu schulen haben, ist in den Kenntnisbereichen des BKrFQG festgelegt (siehe Anlage 1 BKrFQV). Ein großer Teil dieser Kenntnisbereiche gehört zum Standardrepertoire von Fahrschulen der Klassen CE oder DE. Es gibt aber auch Themen innerhalb der Kenntnisbereiche, die eine hohe Spezialisierung erfordern.

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  • freiberuflicher Journalist für den TRUCKER,
  • Autor, Berater und Referent für den Verlag Heinrich Vogel,
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