Es ist wieder Verkehrsgerichtstag in Goslar. Vom 23. bis 25. Januar tagen Verkehrsexperten und widmen sich in Arbeitskreisen vielerlei Themen rund um den Straßenverkehr. Für Fahrschulen interessant ist der Arbeitskreis VII (AK VII) mit dem Titel: "Ist die Fahrausbildung noch zeitgemäß?" Es soll im Arbeitskreis diskutiert werden über 

  • die Führerscheinkosten
  • die Hochrisikogruppe Fahranfänger
  • eine Erweiterung des begleiteten Fahrens

Wie immer zum Verkehrsgerichtstag greifen die Medien die Themen auf und bereiten damit das wichtige Treffen in Goslar in der Öffentlichkeit vor. So schreibt zum Beispiel der ACE in seiner Pressemeldung zum AK VII:

 "... Die seit Jahren hohe Durchfallquote von Führerscheinaspiranten ist kein Anzeichen für eine hochqualifizierte Ausbildung seitens der Fahrschulen. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes fiel im Jahr 2010 jeder dritte Prüfling durch. In diesem Zusammenhang soll nicht unerwähnt bleiben, dass knapp ein Viertel der deutschen Fahrschulen weniger als 25 000 Euro Umsatz pro Jahr machen. Nicht auszuschließen ist, dass bei schlechter Ertragslage einige Institute auf eine hohe Durchfallquote spekulieren, um anschließend zusätzliche Fahrstunden abrechnen zu können."

Das KBA ermittelt für 2010 bundesweit folgende Durchfallquoten in der Klasse B:

     durchgeführt  nicht bestanden  Durchfallquote
 Theorie   Erstprüfung   533 445  164 345  30,8 % 
 Wiederholungsprüfung  230 141  106 129  46,1 %
 Praxis   Erstprüfung  497 726  160 787  32,3 %
 Wiederholungsprüfung  237 925  87 852  36,9 %

Nun schädigt diese Berichterstattung das Image der Fahrschulen in der Öffentlichkeit und richtet sich deutlich gegen viele Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag bei der Ausbildung von Fahranfängern ganz hervorragende Arbeit leisten. Mit Sicherheit sind Sie in den letzten Tagen von Kunden, Interessenten, Geschäftspartnern, Bekannten etc. auf dieses Thema angesprochen worden und die Frage stellt sich, wie gehen Sie damit um?

Quote 400px

Wie immer bei FORTBILDUNG33.de versuchen wir Ihnen in unseren Fortbildungen aber auch in den Newslettern Hilfestellungen und Ideen zu bieten, ob und wie Sie als Fahrschule rechtliche Änderungen, öffentliche Diskussionen etc. kapitalisieren können.

Genau diese Chance bietet sich gerade. Drehen Sie den Spieß um! Nutzen Sie das öffentliche Interesse um gezielt mit den Erfolgsquoten Ihrer Arbeit zu werben. Vielleicht sieht Ihr Schaufenster oder Ihre Internetseite schon so aus? Wenn nicht, dann legen Sie los! 

Übrigens: Die vollständige Pressemeldung des ACE können Sie im Downloadbereich herunterladen.